Benutzeroberflächen

Geschäftsprozesskomponenten dienen der Orchestierung von Services, aber auch von Benutzeroberflächen. Da Dialogschritte sich in der Regel primär auf die Logik eines Landes / einer Provinz beziehen, ist es häufig sinnvoll, diese in den Ländern / Provinzen zu implementieren.

Dieses Vorgehen sorgt zudem dafür, dass in der Implementierung der Geschäftsprozesskomponenten weniger Detailwissen der orchestrierenden Bounded Contexts notwendig ist. Dementsprechend ist die Kopplung auf Baustein- und Team-Ebene geringer.

Dialogabläufe

Dialogabläufe binden wie beschrieben Dialogschritte verschiedener Länder zusammen. Daher werden diese in der Business Process Model Notation modelliert und sind somit bzgl. der Granularität ein Schritt im Geschäftsprozess:

Derartige Dialoglabläufe binden Dialogschritte, Sub-Dialogabläufe und Skript-Tasks zusammen. Skript-Tasks führen hierbeit C#-Code aus, beispielsweise um einen Service aufzurufen.

Um dem DRY-Prinzip zu genügen, kann Dialogschritt-übergreifender Code in Bibliotheken (= Libraries) gebündelt werden. Von diesen gibt es zwei Ausprägungen: Normale Bibliotheken zur Vermeidung von Redundanz und ContractLibraries, die einen Vertrag zwischen anbietendem Baustein (z.B DialogSchritt) und nutzendem Baustein (z.B. DialogFlow) darstellen.

Tipp: Verwende immer ContractLibraries, da hier eine gute Entkopplung wie bei Service-Schnittstellen gegeben ist.

Dialogschritte

Manchmal ist es dennoch notwendig, Dialogschritte in GP-Komponenten zu implementieren. Das kann beispielsweise der Fall sein, wenn eine Zusammenfassungsseite implementiert wird.

Diese Benutzeroberflächen werden gemäß des MVVM-Musters implementiert, wodurch man insbesondere eine gute Testbarkeit erreicht.

Weitere Informationen zu Dialogschritten findest du in Dialogschritte in Ländern.

Tooling

Zur Umsetzung der Dialogabläufe werden diese in Schleupen.CS 3.0 mit einem Tool namens WebModeler modelliert.

Der WebModeler nicht nur hierfür sondern für folgende Bauteile verwendet:

  • Dialogschritt, der eine Seite innerhalb des Portals darstellt,
  • Dialogablauf, der mehrere Dialogschritte wie in einem Wizard zusammenbindet,
  • Library, zur Bereitstellung einer Bibliothek im UI-Kontext
  • ContractLibrary, zur Bereitstellung einer Vertrags-Bibliothek im UI-Kontext

Weiterführende Implementierungen in C# werden ebenfalls mit dem WebModeler oder mit dem Visual Studio bewerkstelligt.

Wir empfehlen hier das Visual Studio.

Dialogschritte, Libraries und ContractLibraries können auch sinnvoll in XML ohne WebModeler editiert werden. Für das Entwickeln von C# Code wird der Einsatz von Visual Studio empfohlen.

Chatbot not allowed
Cookie Consent mit Real Cookie Banner