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Einrichtung – Tarifprofilkonfiguration und Parametrierung

Allgemeine Einrichtungsarbeiten 

(keine) 

Einrichtung für die Marktrolle Messstellenbetreiber

Die SMGW-Mandanten müssen eingerichtet sein, siehe Allgemeine Systemkonfiguration für den Messstellenbetrieb iMS.

Standardbenutzergruppen & Funktionsrechte 

In der Funktionsgruppe Zählerwesen wurde das Funktionsrecht Tarifprofilkonfigurationen verwalten neu eingeführt. Das Recht muss gesetzt sein, damit der Anwender auf den Dialog „Tarifprofilkonfigurationen verwalten“ Zugriff hat. 
Den Standardbenutzergruppen Messwertmanagement  Messwertmanagement-Experte ist dieses Recht zugeordnet.

In der Funktionsgruppe Gerätemanagement  wurde das folgende Funktionsrecht „Messstellenbetrieb / Zählerwesen / Messlokation parametrisieren / Parametrisierungsmonitor“ hinzugefügt. Weiterhin wurde dieser Funktionsgruppe die Aufgabenart „CS.msb.zwe.mlp:Fehler beim Parametrieren von Messlokationen“ hinzugefügt (Benachrichtigungsaufgabe).

Konfigurationswerte

msb.tpk.IstAktivAb

Beschreibung: 

Durch diesen Konfigurationswerte kann die Erzeugung von Parametrierungsanforderungen durch „msb.tpk“ aktiviert werden. 

Weiterhin führt das Setzen dieses Konfigurationswertes dazu, dass der bisherige „Parametrisierungs-Workflow“ (msb.zwe.mlp) zwar noch gestartet werden kann, jedoch eine Fehlermeldung an das aufrufende 2.0 System zurückgemeldet wird („Der neue Parametrierungsprozess ist seit dem [Datum des Konfigwerts] aktiv, eine Verwendung der alten Parametrierung ist daher nicht mehr zulässig.“) und dadurch etwaige Konfigurationsfehler auf Kundensystemen nicht zu parallel laufenden Parametrierprozessen führen.

Defaultwert: Nicht gesetzt.

Beispiel-Powershellskripte finden sich hier Link zum Entwicklungswiki 

msb.tpk.WartezeitAufAbgabeVonParametrierungsanforderungenInMinuten

Beschreibung:

Wartezeit in Minuten bis zur Abgabe der Parametrierungsanforderungen. Dieser Konfigurationswert wird nur im Job „Parametrierungsanforderungen für Smart Meter Gateways übergeben“ berücksichtigt 

Defaultwert: 60

Beispiel-Powershellskripte finden sich hier Link zum Entwicklungswiki 

msb.tpk.VorlaufzeitDerAbgabeVonParametrierungsanforderungenVorParametrierungsdatumInStunden

Beschreibung:

Vorlaufzeit in Stunden bis zur Abgabe der Parametrierungsanforderungen in Bezug auf das Parametrierungsdatum. Dieser Konfigurationswert wird nur im Job „Parametrierungsanforderungen für Smart Meter Gateways übergeben“ berücksichtigt.

Defaultwert: 24

Beispiel-Powershellskripte finden sich hier Link zum Entwicklungswiki 

msb.tpk.TAF9ParametrierungAktivAb(Ab WV23)

Achtung: Diese Konfiguration ist erst ab WV23 verfügbar.

Beschreibung:

Ein Datumswert mit welchem die Parametrierung von TAF9(Bereitstellung der Ist-Einspeisung einer Erzeugungsanlage) zu einem Stichtag aktiviert werden kann. Wird mit einem Default von 31.12.9999 eingerichtet, somit ist die Parametrierung von TAF9 standardmäßig nicht aktiv.

Defaultwert: 31.12.9999

Beispiel-Powershellskripte:

Abfrage des aktuell hinterlegten Werts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
Get-DateTimeOffsetConfigurationValue -ExternalVersion "1.0" -Name "TAF9ParametrierungAktivAb" -Namespace "Schleupen.CS.msb.tpk" -SessionToken $sessionToken

Setzen des Konfigurationswerts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
$date = Get-Date -Date "2023-10-01"
Set-DateTimeOffsetConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.msb.tpk" -Name "TAF9ParametrierungAktivAb" -ExternalVersion "1.0" -Value $date -Scope Global

msb.tpk.TAF10ParametrierungAktivAb(Ab WV23)

Achtung: Diese Konfiguration ist erst ab WV23 verfügbar.

Beschreibung:

Ein Datumswert mit welchem die Parametrierung von TAF10(Bereitstellung von Netzzustandsdaten) zu einem Stichtag aktiviert werden kann. Wird mit einem Default von 31.12.9999 eingerichtet, somit ist die Parametrierung von TAF10 standardmäßig nicht aktiv.

Defaultwert: 31.12.9999

Beispiel-Powershellskripte:

Abfrage des aktuell hinterlegten Werts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
Get-DateTimeOffsetConfigurationValue -ExternalVersion "1.0" -Name "TAF10ParametrierungAktivAb" -Namespace "Schleupen.CS.msb.tpk" -SessionToken $sessionToken

Setzen des Konfigurationswerts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
$date = Get-Date -Date "2023-10-01"
Set-DateTimeOffsetConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.msb.tpk" -Name "TAF10ParametrierungAktivAb" -ExternalVersion "1.0" -Value $date -Scope Global

SMGWAVNBKommunikationsProfil (Ab WV23)

Achtung: Diese Konfiguration ist erst ab WV23 verfügbar.

Beschreibung:

Der Konfigurationswert wird genutzt um das Kommunikationsprofil des Verteilnetzbetreibers zu hinterlegen. Der Konfigurationswert muss je SMGwA-Mandant hinterlegt werden. Die dortige Zeichenfolge wird bei einer TAF9 sowie TAF10 Tarifprofilanlage an den SMGwA übergeben und muss im SMGwA-System vorab passend konfiguriert worden sein. ACHTUNG: Aktuell kann nur EIN VNB hinterlegt werden (d.h. sinnvollerweise der eigene VNB-Mandant.), die aktuelle Implementierung funktioniert nicht für wMSBs, bei denen mehrere VNBs TAF9 oder TAF10 anfordern wollen.

Defaultwert: (leer)

Beispiel-Powershellskripte:

Abfrage des aktuell hinterlegten Werts:

Select-SMGWAVNBKommunikationsProfil 

Setzen des Konfigurationswerts:

Add-SMGWAVNBKommunikationsProfil -mandant "fake0001" -KommunikationsProfilId "123456789"

MHS.SMG.SGA.Parametrierung.PackageSize

Beschreibung:

Die Verarbeitung der durch tpk an den Parametrierungsworkflow übergebenen Anfragen nutzt eine Paketierung, um auch bei großen Datenmengen eine performante Verarbeitung im Parametrierprozess (msb.zwe.mlp) zu gewährleisten. Sofern mehrere Anfragen als Liste übergeben werden, wird der Konfigwert PackageSize genutzt um die Paketgröße zu bestimmen.

Defaultwert: nicht gesetzt (entspricht in der Programmlogik einem Wert von 25)

Empfohlener Minimalwert: 10

Anmerkung: Die hier konfigurierte PackageSize sollte mit der in SI konfigurierten Wert für SGA im Rahmen der IncomingCache Configuration übereinstimmen (siehe auch Allgemeine Systemkonfiguration für den Messstellenbetrieb iMS).

Beispiel-Powershellskripte:

Abfrage des aktuell hinterlegten Werts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
Get-Int32ConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.MHS.SMG.SGA.Parametrierung" -Name "PackageSize" -ExternalVersion 1.0

Setzen des Konfigurationswerts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
Set-Int32ConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.MHS.SMG.SGA.Parametrierung" -Name "PackageSize" -ExternalVersion 1.0 -Scope Global -Value 50

MHS.SMG.SGA.Parametrierung.AntwortenAuswertenPackageSize

Beschreibung:

Die Verarbeitung der über die SMGWA2CS-Schnittstelle erhaltenen Antworten auf Schnittstellenaufrufe nutzt ebenfalls eine Paketierung, um auch bei großen Datenmengen eine performante Verarbeitung im Parametrierprozess (msb.zwe.mlp) zu gewährleisten. Dabei wird die AnfragenAuftragID berücksichtigt, wodurch nur im Fall, dass verschiedene überfällige Antworten eintreffen, dieser Konfigurationswert ausgewertet wird.

Defaultwert: nicht gesetzt (entspricht in der Programmlogik einem Wert von 10)

Minimalwert: 5

Maximalwert: 50

Beispiel-Powershellskripte:

Abfrage des aktuell hinterlegten Werts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
Get-Int32ConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.MHS.SMG.SGA.Parametrierung" -Name "AntwortenAuswertenPackageSize" -ExternalVersion 1.0 

Setzen des Konfigurationswerts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
Set-Int32ConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.MHS.SMG.SGA.Parametrierung" -Name "AntwortenAuswertenPackageSize" -ExternalVersion 1.0 -Scope Global -Value 10

msb.zwe.mlp.TariffIDErmittlung

Im Fall von einer MÜ-C bzw. MÜ-E Parametrierung kann über den CS 3.0 Konfigurationswert „TariffIDErmittlung“ gesteuert werden, wie die Tarifregister an den SMGwA weitergegeben werden.

WertResultierendes Verhalten
0 (default)Bei der Tarifprofilanlage wird innerhalb des TariffProfiles die TariffID der TariffRegister als technische ID hochnummeriert, ohne die OBIS-Codes der Register zu beachten.
1Bei der Tarifprofilanlage für TAF2 wird innerhalb des TariffProfiles die TariffID der TariffRegister mit dem letzten Segment des OBIS Codes belegt, d.h.
Wert des Parameters „OBIS“TariffID des Registers
1-65:1.8.00
1-65:1.8.22
1-65:1.8.11
1-65:1.8.6363

Zur Änderung des Parameters verwenden Sie folgenden Powershell-Befehl, welcher für den Mandanten ausgeführt werden muss, der die Parametrierungsprzesse startet:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName "Standard" -ElementTypeName "Mandant" -ElementName "0001" -SystemUsages Produktiv

Set-Int32ConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.msb.zwe.mlp" -Name "TariffIDErmittlung" -ExternalVersion 1.0 -Scope Global -Value 1

Zum Auslesen verwenden Sie folgenden Powershell-Befehl:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName "Standard" -ElementTypeName "Mandant" -ElementName "0001" -SystemUsages Produktiv

Get-Int32ConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.msb.zwe.mlp" -Name "TariffIDErmittlung" -ExternalVersion 1.0

Schleupen.CS.MHS.SMG.SGA.Parametrierung.ValidiereTariffprofileMapping

Beschreibung:

Die Validierung von TAF2 Profilen kann über diesen Konfigwert aus- sowie eingeschaltet werden.

Defaultwert: leer (entspricht true / 1)

Beispiel-Powershellskripte:

Abfrage des aktuell hinterlegten Werts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
Get-Int32ConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.MHS.SMG.SGA.Parametrierung" -Name "ValidiereTariffprofileMapping" -ExternalVersion 1.0 

Setzen des Konfigurationswerts:

$sessionToken = Request-SessionToken -ViewName Standard -ElementName NetzgMSBEttlingen -ElementTypeName Mandant -SystemUsages Produktiv
Set-Int32ConfigurationValue -SessionToken $sessionToken -Namespace "Schleupen.CS.MHS.SMG.SGA.Parametrierung" -Name "ValidiereTariffprofileMapping" -ExternalVersion 1.0 -Scope Global -Value 0

3.0 – Jobs

Parametrierungsanforderungen für Smart Meter Gateways übergeben

– Startet den Parametrierungsprozess der Smart Meter Gateways zum Aufspielen und Beenden von Tarifprofilen.
– Berücksichtigung von Konfigwert „WartezeitAufAbgabeVon ParametreirungsanforderungenInMinuten“

Intervall: 1h

Überfälligkeit von Parametrierungsanforderungen überwachen

Dieser Job prüft, ob die Antworten des SMGWA-Systems auf Anfragen im Rahmen von Parametrierungsanforderungen überfällig sind. Die Überfälligkeit wird auf Basis von 3 Werten bestimmt, die konfiguriert werden können:

  • Grenze ab wann die Grunddatenanlage als Timeout behandelt wird. (in Minuten)
  • Grenze ab wann die Tarifierung (Anlage und Beendigung) als Timeout behandelt wird (in Minuten)
  • Grenze ab wann die Parametrierung als Timeout behandelt wird (in Minuten)

Eine pauschale Empfehlung für die Höhe der drei Werte kann nicht angegeben werden, da die Antwortzeiten auf Kundensystemen sehr unterschiedlich ausfallen, abhängig von dem angeschlossenen System. Da die Grunddatenanlage sowie die Tarifierung auf synchroner Schnittstellenkommunikation basiert, kann der hierfür angesetzt Wert niedriger angesetzt werden als bei der Parametrierung (asynchrone Schnittstellenkommunikation)

Neben der Überwachung der Prozesse auf Überfälligkeit wird in diesem Job weiterhin sichergestellt, dass zu jedem Prozess, der im Status "in Bearbeitung" steht, und aktuell eine Kommunikation mit dem SMGwA-System aufbauen sollte, tatsächlich eine Anfrage gegenüber dem SMGwA erzeugt wurde. Ist dies nach mehr als 15 Minuten nicht der Fall, wird dem Prozess ein Fehlerstatus zugewiesen (endend auf *50, Fehlertext "Fehler bei Initialisierung der SMGwA-Kommunikation"), wodurch eine Wiederanlauf möglich wird.

Empfohlenes Intervall für die Jobausführung: 15 Minuten

Benachrichtigung zu fehlerhaften Parametrierungen entfernen

Dieser Job prüft, ob die Benachrichtigungsaufgabe, die auf fehlerhafte Parametrierungen hinweist, entfernt werden kann. Dies ist der Fall, wenn keine aktiven Parametrierprozesse in einem Fehlerstatus stehen. Um unnötige Jobausführungen zu vermeiden, deaktiviert sich dieser Job selbstständig, sofern in einem konfigurierbaren Zeitintervall in Tagen (Standard: 3) keine neue Parametrierung gestartet wurde. 

Die erneute Aktivierung erfolgt über einen Subscriber auf das Event MHS.SMG.SGA.Parametrierung.GrunddatenAnfordernEventService.

Standard Intervall für die Jobausführung: 5 Minuten

2.0 – Jobs

CS.AM: Mont. Vertragspr. Aufg verwalten

Damit für Aufträge, die in CS.VA hinsichtlich notwendiger Folgearbeiten geprüft werden müssen, eine Aufgabe erzeugt wird, muss ein Jobplan für den Job CS.AM: Mont. Vertragspr. Aufg verwalten angelegt werden.

Notwendige Grunddaten für die Installation in CS.TG sowie CS.VA

Um den korrekten Ablauf der Parametrierung zu ermöglichen sind verschiedene Grunddaten zu pflegen, hierzu gehört sowohl die Anlage der benötigten Zählwerkarten (Grunddaten – Betriebsmittel – Zählwerkarten) als auch die Zuordnung dieser Zählwerkarten zu den verschiedenen Messwertübermittlungsfällen (Grunddaten – Verbrauchsabrechnung – Zuordnung MÜ-Fall Zählwerkarten). Im Folgenden sind die notwendigen Informationen tabellarisch zusammengestellt.

Messwertübermittlungsfälle

Die nachstehende Tabelle bietet eine Übersicht der verschiedenen Messwertübermittlungsfälle:

Kategorie
MÜ-AMarktlokation mit einem JV > 100.000 kWh
MÜ-BNN-Eintarif-Marktlokation mit einem 10.000 kWh < JV < 100.000 kWh NN-Eintarif-Marktlokation mit einem JV < 10.000 kWh & LF macht von seinem Wahlrecht für eine Bilanzierung auf Basis von Viertelstundenwerten Gebrauch
MÜ-CNN-Doppeltarif-Marktlokation mit einem 10.000 kWh < JV < 100.000 kWh NN-Doppeltarif-Marktlokation mit einem JV < 10.000 kWh & LF macht von seinem Wahlrecht für eine Bilanzierung auf Basis von Viertelstundenwerten Gebrauch
MÜ-DNN-Eintarif-Marktlokation mit JV < 10.000 kWh
MÜ-ENN-Doppeltarif-Marktlokation mit einem JV < 10.000 kWh
MÜ-FMarktlokation mit Erzeugung

Die Vorauswahl eines Messwertübermittlungsfalls bei der Umrüstung auf ein intelligentes Messsystem über die Arbeitspaketanlage in CS.AM folgt dabei folgender Logik:

Option A: Die Messlokation ist zum Stichtag einer Marktlokation zugeordnet:

  1. Marktlokation hat die Lieferrichtung Erzeugung => MÜ-F
  2. Marktlokation hat die Lieferrichtung Verbrauch
    1. Die Bilanzierungsgrundlage ist RLM => MÜ-A
    2. Die Bilanzierungsgrundlage ist ungleich RLM
      1. Zur Marktlokation gehört nur ein aktives Abrechnungszählwerk => MÜ-D
      2. Zur Marktlokation gehören genau zwei aktive Abrechnungszählwerke, deren OBIS Codes sich nur in der letzten Stelle (nach dem letzten Punkt) unterscheiden, d.h. z.B. 1-1:1.8.1 und 1-1:1.8.2 => MÜ-E

Option B: Messlokation ist zum Stichtag mehreren Marktlokationen zugeordnet:

  1. Genau eine Marktlokation hat die Lieferrichtung Erzeugung und genau eine Marktlokation hat die Lieferrichtung Verbrauch: => MÜ-F + MÜ-X (Ermittlung siehe Option A, b))
  2. In allen anderen Fällen erfolgt keine Vorbelegung.

Die Messwertübermittlungsfälle B und C werden im Rahmen von Folgeparametrierungen bei einer Bilanzierungsgrundlage ungleich RLM verwendet.

Konfiguration der Zuordnung der MÜ-Fälle 

Nachfolgend ein Konfigurationsbeispiel für die Zuordnung Messwertübermittlungsfall Zählwerkarten (Grunddaten CS.VA: Stammdaten – Allgemeines). Die grau markierten Zählwerke sind zwar prinzipiell vorgesehen, werden aktuell aber hardwareseitig (Zähler) nicht unterstützt.

  MengenpkterweiterungIntervall- zählwerkAbl. durch Monteur möglichAnmerkung
MÜ-AZET0000000NeinJaablesbares Register der mME
Z0RL0000001JaNeinberechnetes Register des SMGW
Z2RL0000002NeinNeinberechnetes Register des SMGW, optional
Z1RL0000003NeinNeinberechnetes Register des SMGW, optional
B0RL0000004JaNeinberechnetes Register des SMGW
B2RL0000005NeinNeinberechnetes Register des SMGW, optional
B1RL0000006NeinNeinberechnetes Register des SMGW, optional
LSRL0000007NeinNeinberechnetes Register des SMGW
K00000008NeinNeinberechnetes Register des SMGW
MÜ-BZET0000000NeinJaablesbares Register der mME
Z0RL0000001JaNeinberechnetes Register des SMGW
K00000002NeinNeinberechnetes Register des SMGW
MÜ-CZET0000000NeinJaablesbares Register der mME
Z0RL0000001JaNeinberechnetes Register des SMGW
Z2SL0000002NeinNeinberechnetes Register des SMGW
Z1SL0000003NeinNeinberechnetes Register des SMGW
K20000004NeinNeinberechnetes Register des SMGW
K10000005NeinNeinberechnetes Register des SMGW
F00000006NeinNeinberechnetes Register des SMGW
MÜ-DZET0000000NeinJaablesbares Register der mME
Z0SL0000001NeinNeinberechnetes Register des SMGW
K00000002NeinNeinberechnetes Register des SMGW
MÜ-EZET0000000NeinJaablesbares Register der mME
Z0SL0000001NeinNeinberechnetes Register des SMGW
Z2SL0000002NeinNeinberechnetes Register des SMGW
Z1SL0000003NeinNeinberechnetes Register des SMGW
K20000004NeinNeinberechnetes Register des SMGW
K10000005NeinNeinberechnetes Register des SMGW
F00000006NeinNeinberechnetes Register des SMGW
MÜ-FZETE0000010NeinJaablesbares Register der mME
Z0EE0000011JaNeinberechnetes Register des SMGW
K0EE0000012NeinNeinberechnetes Register des SMGW

Weiterhin wird innerhalb dieser Grunddaten festgelegt, welche Einheit und welche Vor- sowie Nachkommastellen für die Abrechnungszählwerke jeweils genutzt, d.h. auch innerhalb der Parametrierung an den SMGwA übertragen werden sollen:

Sofern keine abweichende Informationen vorliegen, empfiehlt sich eine Konfiguration von 6 Vor- und 4 Nachkommastellen (VK/NK) je Zählwerkart.

Konfiguration der Zählwerkarten

 BezeichnungOBIS-Codes MarktkommunikationAbr.-
wert
Nullst.
nach Ablesung
EDM
melden
MSCONS
erzeugen
spezifische
Arbeit
OBIS-Code
(Zählerst.)
OBIS-Code
(EDM-System)
Z0RL+ Stand tariflos RLM1-65:1.8.01-1:1.29.0kumulativNJJN
Z0SL+ Stand tariflos SLP1-65:1.8.01-1:1.9.0kumulativNJJN
Z0EE– Stand tariflos EEG1-65:2.8.01-1:2.29.0kumulativNJJN
Z2RL+ Stand Tarif 2 (HT) RLM1-65:1.8.21-1:1.9.2kumulativNNNN
Z1RL+ Stand Tarif 1 (NT) RLM1-65:1.8.11-1:1.9.1kumulativNNNN
Z2SL+ Stand Tarif 2 (HT) SLP1-65:1.8.2 kumulativNNJN
Z1SL+ Stand Tarif 1 (NT) SLP1-65:1.8.1 kumulativNNJN
K0+ Korrektur tariflos1-1:1.9.0 festNNJN
K0EE– Korrektur tariflos EEG1-1:2.9.0 festNNJN
K2+ Korrektur Tarif 21-1:1.9.2 festNNJN
K1+ Korrektur Tarif 11-1:1.9.1 festNNJN
F0+ Fehlerregister1-65:1.8.63 kumulativNNJN
LSRL+ Leistung tariflos1-1:1.6.01-1:1.6.0maximalNNNN
B0RL+ Blind tariflos RLM 1-1:3.29.0kumulativNNJN
B2RL+ Blind Tarif 2 (HT) RLM1-1:3.8.21-1:3.9.2kumulativNNNN
B1RL+ Blind Tarif 1 (NT) RLM1-1:3.8.11-1:3.9.1kumulativNNNN
ZET+ Stand tariflos mME SLP1-0:1.8.01-0:1.9.0kumulativNJJN
ZETE– Stand tariflos mME EEG1-0:2.8.01-0:2.9.0kumulativNJJN

Migration

Vorbedingungen bezogen auf das einzelne Kundensystem

Abschluss von laufenden Parametrierprozessen

Es dürfen zum Umstellungszeitpunkt auf den neuen Prozess keine 3.0 Parametrierungen mehr aktiv sein, d.h. der 2.0 Job „vapims“ muss rechtzeitig deaktiviert werden. Weiterhin muss durch den Kunden sichergestellt werden, dass alle Parametrierungen die in Aufgaben hängen (aufgrund von Fehlerzuständen) abgearbeitet werden, sei des durch die Behebung des ursächlichen Problems oder aber durch Abbruch des Prozesses über die Nutzeraufgabe. Bei Prozessabbrüchen ist zu prüfen, ob bereits Daten an das SMGwA-System übergeben wurden, die Datenschiefstände erzeugen. Dies ist der Fall, sofern bereits Tarifprofile an das SMGwA-System übergeben wurden. Diese müssen parallel zum Prozessabbruch in CS 3.0 über das SMGwA-System entfernt werden!

Automatisiert ablaufende Schritte

Erstellung notwendiger Parametrieranforderungen

Hier gibt es den Job „Fehlende Parametrierungsanforderungen für Smart Meter Gateways erstellen“ 

  • startet einmalig am 30.12.2022 22:00 Uhr
  • beachtet den Konfigurationswert „msb.tpk.IstAktivAb“ 
  • als Parametrierungsdatum wird der Wert aus „msb.tpk.IstAktivAb“ genommen
  • Für Zählwerke, die zum Zeitpunkt „msb.tpk.IstAktivAb“ oder in der Zukunft gültig sind, denen keine aktive Messgruppe zugeordnet ist und für die keine Parametrierungsanforderung in tpk vorliegt, werden Parametrierungsanforderung erstellt

Angrenzende Themenbereiche

Die Migration der Zählzeitdefinitionen ist hier dokumentiert: Die Prozessumsetzung

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